
Wie Bindungsmuster entstehen und was das für unsere Partnerschaft bedeutet
Bindung, also eine intensive emotionale Beziehung zu einer Bezugsperson zu haben, gehört neben Autonomie und Kontrolle, Lustbefriedigung und Unlustvermeidung, sowie Anerkennung zu unseren emotionalen Grundbedürfnissen.
John Bowlby, ein britischer Psychiater und quasi der Vater der Bindungstheorie, forschte zu den Auswirkungen beeinträchtigter Bindungen von Kindern zu ihren Eltern oder vergleichbaren Bezugspersonen auf die emotionale und soziale Entwicklung. Er kam zu dem Ergebnis, dass die Trennung von geliebten Menschen, den Kindern die emotionale Nahrung entzieht und für die Psyche genauso schädlich ist, wie Unterernährung für den Körper…

The book of love: Warum wir unser Leben lang nach Verbundenheit suchen.
Wir sind von Natur aus eine soziale, in Beziehungen lebende, auf Bindung angewiesene Spezies. Und das Bedürfnis, sich anderen verbunden zu fühlen, prägt nicht nur unser Verhalten, sondern auch unsere Reaktionen auf Stress, unser Gefühlsleben im Alltag sowie unsere persönlichen Probleme und Herausforderungen ein Leben lang.
Das Fehlen von bedeutungsvollen Bindungen in unserem Leben kann negative Auswirkungen auf unser Wohlbefinden und unsere psychische Gesundheit haben.